Wie bringen Sie Ihrem Kind das Zähneputzen bei? Wir haben die besten Tipps für Sie

Wie bringen Sie Ihrem Kind das Zähneputzen bei? Wir haben die besten Tipps für Sie

Untersuchungen zufolge hat jedes siebte Kind im Alter von drei Jahren bereits Karies. Im Alter von sechs bis sieben Jahren haben gerade einmal 53 % gesunde Zähne. Angesichts dieser Zahlen scheint die frühzeitige Prävention umso wichtiger zu sein. Viele Eltern haben jedoch Schwierigkeiten damit, ihre Kinder zum Zähneputzen zu motivieren. Unsere Zahnärzte von Familiendentist in Berlin-Charlottenburg verraten Ihnen einige Tipps, wie Sie Ihren Kindern am besten das Zähneputzen beibringen können. Zwar können wir im Notfall mit einem Implantat aushelfen, dies sollte in der Regel aber nur eine absolute Notlösung sein.

Ihr Kind weigert sich beim Zähneputzen – was können Sie tun?

Das Zähneputzen der Kinder ist für viele Eltern eine enorme Herausforderung. Wenn die Kinder sich mit Armen und Beinen der täglichen Pflege widersetzen, wissen viele Eltern nicht, wie sie am besten reagieren sollen. Auch unter Kinderzahnärzten bleibt umstritten, wie weit Eltern in ihren körperlichen Interventionen gehen sollten. Sicher haben Sie auch schon erlebt, dass lange Diskussionen und Gespräche über die Notwendigkeit des Zähneputzens alles andere als zielführend sind. Statt das Kind in einem solchen Fall zu überfordern, empfiehlt es sich, dass Sie das Zähneputzen für Ihr Kind sanft, aber konsequent übernehmen. Spezielle Handschuhe und Kinderzahnbürsten helfen bei der Umsetzung. Wir informieren Sie in Berlin-Charlottenburg gerne in Bezug auf mögliche Modelle und Alternativen in diesem Bereich.

Zähneputzen: eine Frage des Alters

Wie einfach oder schwierig es ist, Ihr Kind zum Zähneputzen zu motivieren, hängt vor allem auch vom Alter des Kindes an. Im Kindergartenalter tauchen immer wieder Phasen des Widerstands auf, da die Kinder dazu tendieren, Grenzen auszutesten. Hier empfehlen wir Ihnen, mit Geschichten wie „Karius und Baktus“ altersgerechte Erklärungen vorzunehmen. Auch die positive Verstärkung aus der Entwicklungspsychologie schafft Abhilfe: Durch Belohnungen für ein einwandfreies Putzen können Sie schwierige Phasen überbrücken. Grundsätzlich empfiehlt es sich in diesem Alter immer, dass Eltern noch einmal nachputzen. Diese Prämisse gilt bis zum Alter von neun bis zehn Jahren, denn erst nach einigen Jahren in der Schule ist die Motorik entsprechend ausgereift. In unserer Zahnarztpraxis in Berlin-Charlottenburg führen wir mit Ihren Kindern im Laufe der Entwicklung zudem gerne ein professionelles Training durch, um sie optimal anzuleiten.

Unsere 5 Tipps für konfliktfreie Zahnhygiene

Ihre Zahnärzte aus unserer Praxis in Berlin-Charlottenburg haben fünf Tipps für ein reibungsloses Zähneputzen mit Ihrem Kind zusammengetragen, die je nach Persönlichkeit, Alter und Situation angewendet werden können.

  1. Putzen Sie zusammen: Als Kinderzahnärzte sprechen wir uns für ein gemeinsames Zähneputzen aus. Durch die Vorbildwirkung als Eltern fühlt sich Ihr Kind motiviert, es Ihnen gleichzutun. Noch effektiver wird es, wenn Sie währenddessen Freude und Spaß ausstrahlen.
  2. Nutzen Sie die gleiche Zahnbürste wie Ihr Kind: Wenn Sie Ihrem Kind eine Handzahnbürste geben, Sie selbst aber eine elektrische Variante nutzen, sind Neid und Unlust vorprogrammiert. Unabhängig von der tatsächlichen Effektivität wirkt eine elektrische Zahnbürste einfach interessanter. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, ebenfalls auf eine Handzahnbürste umzusteigen.
  3. Das Spiel mit der Handpuppe: Vor allem bei jüngeren Kindern kann ein kleiner Helfer Streitigkeiten über das Zähneputzen auflösen. So reagieren Kinder im jüngeren Alter häufig positiver darauf, wenn die geliebte Handpuppe zum Zähneputzen auffordert und animiert.
  4. Gegenseitiges Zähneputzen: Um den Spaßfaktor zu erhöhen, können Sie sich gegenseitig die Zahnbürsten in den Mund führen. Grimassen und weitere Späße lockern das Prozedere zusätzlich auf.
  5. Besonders wichtig: Ritualisierung: Versuchen Sie, aus der täglichen Zahnpflege ein festes Ritual zu machen, das beispielsweise mit dem Gutenachtkuss für den Teddybären verbunden wird.

 

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